Akupunktur bei Kinderwunsch

Heilpraktiker Michael Schuller Khum Nara TCM Akupunktur Tuina Schröpfen kinderwunsch

Wie TCM die Fruchtbarkeit ganzheitlich unterstützt

 

Der unerfüllte Kinderwunsch betrifft viele Paare und wird oft unterschätzt, emotional wie körperlich.

 

Schulmedizinisch ist heute vieles möglich. Hormontherapien, IVF, ICSI. Gleichzeitig erleben viele Paare genau dort auch Druck, Erschöpfung und das Gefühl, dass der eigene Körper nur noch „funktionieren“ soll.

 

Hier setzt Akupunktur im Kinderwunsch an.
Als Regulationsmedizin, die dort arbeitet, wo Hormone, Nervensystem, Durchblutung und Stress zusammenlaufen.

Was Akupunktur beim Kinderwunsch leisten kann

Akupunktur macht nicht schwanger.
Sie schafft bessere Voraussetzungen.

 

Konkret bedeutet das:

 

  • bessere Durchblutung von Eierstöcken und Gebärmutter

  • Regulation der hormonellen Achsen

  • Stabilisierung des Zyklus

  • Verbesserung von Endometriumqualität und Eizellreifung

  • Reduktion von Stress und Cortisol

  • Unterstützung der Implantation

  • bessere Verträglichkeit von IVF und Hormonbehandlungen

 

Das ist kein Versprechen, sondern Physiologie.

Die TCM-Sicht: Fruchtbarkeit ist Systemleistung

In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Fruchtbarkeit kein isoliertes Organproblem.
Sie entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Funktionskreise.

 

Zentral sind:

 

  • Niere als Speicher von Jing, der Essenz für Fortpflanzung

  • Leber für den freien Fluss von Qi und Blut

  • Milz für Blutbildung und Versorgung des Endometriums

  • Herz und Shen für emotionale Stabilität

 

Wenn eines dieser Systeme aus dem Gleichgewicht gerät, leidet die Fruchtbarkeit.

Häufige TCM-Muster bei unerfülltem Kinderwunsch

Leber-Qi-Stagnation
Sehr häufig, vor allem bei stressbelasteten Frauen.
Typisch sind PMS, Brustspannen, Reizbarkeit, unregelmäßige Zyklen, Eisprungprobleme.

 

Mechanismus: Stress blockiert den Qi-Fluss. Der Unterbauch wird schlechter versorgt.

 

Nieren-Yin-Mangel
Häufig bei Frauen mit dünnem Endometrium, wenig Zervixschleim oder niedriger Eizellqualität.
Oft kombiniert mit innerer Unruhe, Erschöpfung, Nachtschweiß.

 

Nieren-Yang-Mangel
Typisch bei Kältegefühl, spätem oder ausbleibendem Eisprung, niedrigem Progesteron, Implantationsproblemen.

 

Milz-Qi-Schwäche
Schwache Blutbildung, Müdigkeit, Verdauungsprobleme, dünnes Endometrium.

 

Blutstase
Schmerzhafte Menstruation, dunkles Blut, Gerinnsel, Endometriose, Narben nach OPs.

 

In der Praxis liegen diese Muster fast immer kombiniert vor.
Deshalb funktionieren Standardlösungen selten.

Was sagt die Studienlage zur Akupunktur bei Kinderwunsch?

Die Datenlage ist besser, als viele denken.

 

IVF und Akupunktur
Eine große Meta-Analyse mit über 7.000 Frauen zeigte:

 

  • signifikant höhere klinische Schwangerschaftsraten

  • signifikant höhere Lebendgeburtenrate

 

Besonders wirksam war Akupunktur, wenn sie nicht nur am Transfer-Tag, sondern über mehrere Wochen eingesetzt wurde.

 

Klassische Paulus-Studie (2002)
Akupunktur direkt vor und nach dem Embryotransfer:

  • 42,5 % Schwangerschaftsrate mit Akupunktur

  • 26,3 % ohne Akupunktur

 

Neuere Analysen zeigen klar:
Die Dosis entscheidet. Regelmäßige Akupunktur vor und während der Behandlung wirkt deutlich besser als einzelne Sitzungen.

 

PCOS
Studien zeigen:

 

  • bessere Ovulationsraten

  • Reduktion von LH und Androgenen

  • bessere Endometrium-Rezeptivität
    Akupunktur wirkt hier über hormonelle Regulation und Verbesserung der Insulinsensitivität.

 

Endometriose
Akupunktur kann:

 

  • Schmerzen reduzieren

  • Entzündung dämpfen

  • die Durchblutung im Becken verbessern
    Das verbessert die Ausgangslage für eine Schwangerschaft, auch nach OPs.

Wie Akupunktur konkret wirkt

Aus westlicher Sicht lassen sich mehrere Mechanismen beschreiben:

 

  • Einfluss auf die Hypothalamus-Hypophysen-Ovar-Achse

  • Verbesserung der uterinen und ovariellen Durchblutung

  • Aktivierung des Parasympathikus

  • Reduktion von Stresshormonen

  • positive Effekte auf Endometrium und Implantation

  • entzündungshemmende Effekte

 

Das ist messbar. Doppler-Ultraschall, Hormonwerte und klinische Ergebnisse zeigen das.

Akupunktur natürlich oder begleitend zur IVF

Beides ist möglich.

 

Bei natürlichem Kinderwunsch

 

  • idealerweise 2 bis 3 Monate Vorbereitung

  • 1 bis 2 Sitzungen pro Woche

  • zyklusangepasste Behandlung

 

Bei IVF oder ICSI

 

  • Vorbereitung vor der Stimulation

  • Begleitung während der Hormonphase

  • Akupunktur rund um den Transfer

  • Unterstützung in der Wartezeit

 

Ernährung und Lebensstil gehören dazu

Ohne das bleibt Akupunktur halb so wirksam.

 

Grundprinzipien:

  • warm, gekocht, regelmäßig essen

  • ausreichend Eiweiß und Blut-nährende Lebensmittel

  • wenig Zucker, wenig stark Verarbeitetes

  • ausreichend Schlaf

  • Stressreduktion ist keine Option, sondern Voraussetzung

 

Der Körper kann nicht empfangen, wenn er permanent im Alarmmodus ist.

Fazit: Akupunktur beim Kinderwunsch ist Regulation.


Sie bringt Systeme wieder ins Gleichgewicht, die aus dem Takt geraten sind.

 

Gerade bei:

 

  • unerklärter Infertilität

  • Stressbelastung

  • wiederholten IVF-Versuchen

  • hormonellen Dysbalancen
    kann Akupunktur den entscheidenden Unterschied machen.

 

Nicht über Nacht.
Aber nachhaltig.

 

Wenn du einen Kinderwunsch hast und das Gefühl, dein Körper braucht mehr als nur Hormone:


Akupunktur kann ein sinnvoller nächster Schritt sein.

Melde dich gerne für ein persönliches Gespräch.
Wir schauen ehrlich und individuell, was in deinem Fall realistisch und sinnvoll ist.

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